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Die Schweiz prognostiziert bis 2027 ein jährliches Wachstum der Solarkapazität von 1,5 GW

Nov 19, 2025

Der Schweizerische Fachverband Solar (Swissolar) hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, in dem erklärte wird, dass die jährliche Photovoltaik-(PV-)Installationskapazität der Schweiz angesichts der Anpassung der Branche an politische Unsicherheiten und sinkende Einspeisevergütungen könnte bis 2027 im Durchschnitt 1,5 GW erreichen. In ihrem Solarmonitoring-Bericht 2025 skizziert die Organisation drei Szenarien für die mögliche Marktentwicklung und appelliert an die politischen Entscheidungsträger, den kontinuierlichen Ausbau der PV beizubehalten.

 

Der Verband geht davon aus, dass die Schweiz in diesem Jahr rund 1,5 GW neue PV-Leistung hinzufügen wird niedriger als die rund 2 GW, die sowohl 2023 als auch 2024 hinzugekommen sind und Rekordhöhen markierten. Der Präsident von Swissolar, Jürg Grossen, wies darauf hin, dass eine jährliche Installationsrate von 1,5 GW ausreicht, um die Klimaziele des Landes bis 2050 zu erreichen.

 

Der Solarmonitoring-Bericht 2025 zeigt auf, dass neue Solaranlagen den Strommarkt bereits beeinflussen. Swissolar prognostiziert, dass die Solarenergieerzeugung im Jahr 2025 8 TWh überschreiten wird, was etwa 14 % des jährlichen Stromverbrauchs entspricht. Die gesamte Solarenergieerzeugung wird der eines Kernkraftwerks entsprechen, Sagte Grossen auf einer Pressekonferenz in dieser Woche.

 

Der CEO von Swissolar, Matthias Egli, stellte drei Szenarien aus dem Bericht vor. Das mittlere Szenario prognostiziert jährliche PV-Zubauten von 1,5 GW für 2026 und 2027, die bis 2030 auf 1,8 GW ansteigen. Das verlangsamungsszenario geht bis 2030 von jährlichen Zubauten von 1,2 GW aus, während das schnares Szenario erwartet ein Wachstum auf 2,7 GW bis 2030, abhängig von politischen und marktbedingten Faktoren.

 

Der Verband wies auf niedrige Einspeisevergütungen und eine unsichere Nachfragesituation hin wie die bevorstehenden Stromsparmassnahmen, die das Verbot neuer Kernkraftwerke aufheben könnten als Faktoren, die zu einem instabilen Investitionsumfeld beitragen.

 

Die Preise in allen Marktsegmenten und Systemgrößen sinken weiterhin. Der größte Teil der neuen Kapazitäten stammt weiterhin aus Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden, während Agri-PV, alpine Anlagen und infrastrukturbasierte Projekte nur geringfügig zur jährlichen Erzeugung beitragen.

 

Trotz dieser Herausforderungen betonte Swissolar mehrere positive Entwicklungen. Der Verband stellte fest, dass PV und Wasserkraft eine ideale traumkombination für eine stabile Stromversorgung bleiben, und der Ausbau von Batteriespeichern setzt sich fort. Ein umfassender Speicherbericht soll im Frühjahr 2026 veröffentlicht werden, wobei Prognosen nahelegen, dass die Kapazität von Batteriespeichern Ende 2025 1,25 GWh erreichen wird etwa 50 % höher als 2024.

 

Schweiz s installierte 8 GW PV-Leistung beeinflussen bereits die Großhandelsstrompreise, insbesondere im Sommer. Swissolar erklärte, dass Flexibilisierungsmaßnahmen wie Batteriespeicher und gemeinschaftliche Solarmodelle einschließlich Null-Emissions-Gemeinschaften (ZEV) und lokalen Energiegemeinschaften (LEG) dazu beitragen können, fallende Preise und Netzsituationen zu entlasten. Der Verband forderte den Bundesrat auf, die Netznutzungsentgelte anzupassen, um eine geteilte Nutzung zu fördern und den Bedarf an kostspieligen Netzexpansionen zu verringern.