Die globale Photovoltaik-(PV-)Industrie steht an einem Scheideweg, geprägt von der Neuausrichtung der Politik und technologischen Fortschritten. In Europa erlebt der Solarausbau eine erhebliche Verlangsamung. Laut einem Bericht von SolarPower Europe wird 2025 das erste Jahr innerhalb eines Jahrzehnts sein, in dem die jährlichen Neuinstallationen von PV-Anlagen in der EU zurückgehen, hauptsächlich aufgrund eines Einbruchs im Bereich der Wohngebäude-Dachanlagen und Herausforderungen bei der Netzintegration. Der Verband warnte, dass eine Verlangsamung des Ausbaus von Solar- und Speicherkapazitäten die „Wettbewerbsfähigkeit und Energiesicherheit“ der Region gefährden könnte.
Gleichzeitig lenkt China, der weltweit größte Solarmarkt, seine heimische Industrie in Richtung Konsolidierung. Auf der PV-Industrie-Jahrestagung 2025 kündigte das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie Pläne an, die Verwaltung von PV-Fertigungsprojekten zu verstärken und den Ausstieg veralteter Kapazitäten zu beschleunigen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, ungeordneten Wettbewerb einzudämmen und eine qualitativ hochwertige Entwicklung zu fördern.
Während dieser Marktanpassungen gewinnt die Innovation bei Systemkomponenten wie Solarpanel-Montagesystemen an Dynamik. Um den Wert von Photovoltaik-Anlagen in unterschiedlichsten Geländen zu maximieren, verschieben sich die technologischen Trends von starren Konstruktionen hin zu flexiblen Montagesystemen, die sich an komplexe Umgebungen anpassen können. Diese Solar-Montagelösungen der nächsten Generation bieten Vorteile wie geringeren Stahlverbrauch, niedrigere Fundamentkosten und verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterbedingungen und ebnen so den Weg für kostengünstigere und zuverlässigere photovoltaische Stromerzeugung weltweit.
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